BKS BOXER CLUB

BKS BOXER CLUB

Zuchttauglichkeitsprüfung


For the improvement of the Boxer breed in Bosnia, the BKS Boxer Club recognizes the german ZTP entierly. For your information on how to achieve and what the ZTP is about, read the text below (DE: original, EN: translation)

ZUCHTTAUGLICHKEITSPRÜFUNG (ZTP)

Die ZTP dient der genauen Überprüfung des Wesens eines Boxers und gleichzeitig der Beurteilung seines Formwertes in allen Einzelheiten. Durch diese Prüfung wird verhindert, dass Boxer mit erfassbaren Wesens- oder Formwertmängeln zur Zucht verwendet werden können. Die ZTP ist für unsere Zucht von größter Wichtigkeit und sollte nicht als notwendiges Übel betrachtet werden, denn hier werden die Nachwuchshunde erstmalig gesichtet und für unsere Zucht zugelassen oder abgelehnt. Die bestandene ZTP stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Zuchtverwendung eines Boxers im Sinne der Zuchtordnung dar.

BREEDING CAPACITY TEST (ZTP)

The ZTP serves the exact examination of the essence of a boxer and at the same time the evaluation of its form value in all details. This check prevents boxers with detectable character or shape defects from being used for breeding. The ZTP is of the utmost importance for our breeding and should not be considered as a necessary evil, because here the young dogs are sighted for the first time and admitted or rejected for our breeding. The passed ZTP represents an essential prerequisite for the breeding use of a boxer within the meaning of the breeding order.

Zulassungsbestimmungen:

Der Boxer muss mindestens 12 Monate alt sein. Sein HD-Befund muss vorliegen. Hunde mit mittlerer und schwerer HD sind nicht zugelassen. Zum Zeitpunkt der Röntgenaufnahme muss der Hund mindestens 12 Monate alt sein.
Es müssen mindestens 4 Hunde antreten. Eine bestandene ZTP kann nicht wiederholt werden.

Regulatory Compliance:

The boxer must be at least 12 months old. His HD findings must be available. Medium and heavy HD dogs are not allowed. At the time of the X-ray, the dog must be at least 12 months old. There must be at least 2 dogs. A passed ZTP can not be repeated.

Vorbereitung:

Es muss bei der Zuchtbuchstelle in Bosnien einen Antrag auf Termin gestellt werden.

Die Zuchtbuchstelle bestätigt diesen Termin unter Beifügung sämtlicher für die Prüfung erforderlichen Formulare und sorgt für die Veröffentlichung. Außer dem entsprechenden Gelände müssen ein Helfer mit Hetzärmel und Stock, eine Pistole und eine geeignete Schreibkraft mit Schreibmaschine zur Verfügung gestellt werden.

Vor Beginn der Prüfung ist die Teilnehmerliste zu erstellen und sind die Formulare mit folgenden Angaben auszufüllen:
Name des Hundes, ZB-Nummer, Ausbildungskennzeichen, Vater, Mutter, Wurftag, HD-Befund, Besitzer mit Anschrift und die Gruppe, die die ZTP durchführt. Die Formulare sind im

Wenn der Eigentümer eines im Ausland gezüchteten Boxers seinen Wohnsitz in Bosnien hat, muss der Hund vor dem HD-Röntgen in das Zuchtbuch des Bosanski Kinoloski Savez eingetragen sein. Das bedeutet, dass nicht umgeschriebene Boxer in bosnischem Eigentum nicht zur ZTP geführt werden dürfen.

Während des Ablaufs der Prüfung schreibt der Körmeister seine Notizen über Augenfarbe und Zahnstand, Wesen, Nervenverfassung, Mut, Verhalten beim Schuss und Gangwerk auf die Hilfsliste und kann sie dann bei der Erstellung des Gesamturteils mit einflechten.

Preparation:

There must be a request for appointment at the breeding book office in Bosnia.

The studbook office confirms this appointment by enclosing all forms required for the examination and ensures the publication. In addition to the corresponding terrain, a helper with a hacking sleeve and stick, a pistol and a suitable typist with a typewriter must be provided.

Before the start of the exam, the list of participants must be drawn up and the forms must be completed with the following information:

Name of the dog, ZB number, training number, father, mother, day of birth, HD findings, owner with address and the group that performs the ZTP. The forms are in

If the owner of a boxer bred abroad is resident in Bosnia, the dog must be entered in the studbook of the Bosanski Kinoloski Savez before the HD X-ray. This means that non-rewritten boxers in Bosnian ownership may not be directed to the ZTP.

During the course of the exam, the Körmeister writes his notes about eye color and tooth status, nature, nerve constitution, courage, behavior during firing and movement on the auxiliary list and can then interweave them in the preparation of the overall verdict.

Ablauf der Prüfung:

Die ZTP besteht aus folgenden Teilen, die in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt werden müssen:

 

1. Wesensüberprüfung (siehe "Ausführungsbestimmungen für die Wesensüberprüfung bei der Zuchttauglichkeitsprüfung des Boxer-Klub E.V.") 
  • Musterung des Hundes mit Überprüfung der Augenfarbe, der Gebissformel, des Gangwerks und der Schussfestigkeit unter besonderer Berücksichtigung der Beurteilung der Nervenverfassung.

Feststellen der Maße: Größe, Länge, Brusttiefe.

2. Überprüfung der Triebstärke, des Mutes und der Belastbarkeit.
  • Formwertbeurteilung Sämtliche Teilnehmer werden durch den Körmeister eingehend besprochen,      damit der Besitzer über seinen Hund genauestens unterrichtet ist und die      Vorteile und die Fehler seines Boxers erkennt. Boxer, deren Augenfarbe heller als die Stufe 4b der Messtafel ist und Boxer mit eindeutig verkantetem Unterkiefer können nicht zur Zucht zugelassen      werden. Die Gesamtbeurteilung des Hundes ist vom Körmeister durch sorgfältiges und kritisches Ausfüllen der ZTP-Formulare zu erarbeiten. Es werden keine Wertnoten vergeben, sondern in den Rubriken »Wesen« und »Formwert« die Bezeichnung »Zuchttauglich« oder »Nicht zuchttauglich« eingetragen.

Procedure of the test:

The ZTP consists of the following parts, which must be carried out in the given order:

1. Essence check (see "Implementing provisions for the character check in the breeding suitability test")

  • Patterning of the dog with check of the eye color, the denture formula, the movement and the shooting resistance with special consideration of the assessment of the nerve constitution.

Determining the dimensions: size, length, breast depth.

2. Verification of instinct, courage and resilience.

  • 2. Conformation assessment, All participants will be discussed in detail by the Körmeister, so that the owner is informed about his dog in detail and recognizes the advantages and mistakes of his boxer. Boxers whose eye color is brighter than level 4b of the measurement board and boxers with clearly jammed lower jaw can not be allowed to breed. The overall assessment of the dog is to be worked out by the Körmeister by careful and critical completion of the ZTP forms. No grades are awarded, but in the categories »essence« and »form value« the term »suitable for breeding« or »not fit for breeding« is entered.

Ausgabe der Zuchtzulassungsbescheinigungen:

Sind die Übungen alle der Reihe nach durchgeführt, bleibt noch die Ausfertigung und die Ausgabe der Zuchtzulassungsbescheinigung sowie die Eintragung der Augenfarbe, des Zahnstandes und des HD-Befundes auf der Urkunde. Diese Angaben müssen auch auf der Zuchtzulassungsbescheinigung enthalten sein.

Sämtliche Unterlagen sind vom Leiter der Veranstaltung und vom Körmeister auf ihre Vollständigkeit hin zu überprüfen, für die Richtigkeit der Angaben zeichnen der Leiter und der Körmeister.

Issue of the breed certification certificates:

If the exercises are all carried out in sequence, the copy and the issue of the registration certificate as well as the registration of the eye color, the tooth position and the HD findings on the certificate remain.

This information must also be included on the breed certification certificate.

All documents must be checked for completeness by the event organizer and the coordinator; the director and the registrar are responsible for the accuracy of the information.

AUSFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN FÜR DIE WESENSÜBERPRÜFUNG BEI DER ZUCHTTAUGLICHKEITSPRÜFUNG

 

Im Wesen des Boxers vereinen sich Eigenschaften, die auf den ersten Blick widersprüchlich zu sein scheinen. Er ist freundlich, gutartig und verspielt in der Familie und mit Freunden sowie mit Fremden, die ihm freundlich gegenübertreten.
Im Ernstfall ist er jedoch bereit, aufgrund seines Mutes, Kampf- und Schutztriebs seine Menschen zu beschützen und zu verteidigen.

Um diese scheinbaren Gegensätze in sich vereinen zu können, ist eine ausgeglichene Nervenverfassung verbunden mit selbstbewusstem Wesen notwendig.

Implementing provisions for the character check in the breeding suitability test

In the nature of the boxer, qualities combine that seem contradictory at first sight. He is friendly, good-natured and playful in the family and with friends as well as with strangers, who face him in a friendly manner.

In an emergency, however, he is willing to protect and defend his people because of his courage, fighting and protective drive.

In order to be able to combine these apparent opposites, a balanced nervous constitution combined with a self-confident nature is necessary.

Die Wesensbeurteilung bei der Zuchttauglichkeitsprüfung des Boxer-Klubs besteht daher aus zwei Teilen.

Zunächst wird die Nervenverfassung bei einer Unbefangenheitsprobe sowie beim Messen und bei der Kontrolle der Zähne und Augenfarbe überprüft. Der Boxer soll sich hierbei entsprechend dem Rassestandard gutartig, selbstbewusst und mit mittlerem Temperament zeigen. Hierzu ist der Boxer an lockerer Leine zum Körmeister zu führen, wobei er sich zwanglos innerhalb einer Gruppe bewegen soll. Es ist unbedingt erforderlich, dass er sich bei freundlicher Annäherung von Fremden anfassen lässt. Ängstliche oder aggressive Boxer, die sich nicht anfassen lassen, werden von der weiteren Prüfung ausgeschlossen.

Die Schussprobe wird im Zusammenhang mit der Beurteilung des Gangwerks durchgeführt. Der Hund wird an der Leine einer ausgiebigen Gangwerksbeurteilung unterzogen; danach wird er abgeleint und es werden aus einer Entfernung von ca. 20 m in Abständen zwei Schüsse abgegeben (falls erforderlich auch drei oder vier). Der nicht angeleinte Boxer soll sich schussgleichgültig verhalten; er darf auch schussaufmerksam sein, jedoch nicht aggressiv oder ängstlich reagieren.

Die Nervenverfassung ist während der gesamten Prüfung zu beobachten. Sollte der Boxer eine deutliche Nervenschwäche zeigen, ist die Prüfung abzubrechen.

Der zweite Teil der Wesensüberprüfung besteht beim Schutzhund Boxer aus der Überprüfung des Schutztriebes, des Mutes und der Belastbarkeit. Zunächst findet ein Überfall auf den Hundeführer statt. Der Schutzdiensthelfer wird vom Körmeister in ein Versteck eingewiesen, während der Hundeführer seinen Boxer einer neutralen Person zum Festhalten übergibt. Auch aus dem Verhalten des Hundes während des Festhaltens soll sich der Körmeister ein Bild von der Nervenverfassung machen. Der Hundeführer geht nun in Richtung auf den in ca. 30 - 40 Schritten Entfernung in Deckung befindlichen Helfer. Auf diesem Wege darf der Hundeführer seinen Hund anrufen und aufmerksam machen. Ist der Hundeführer in Höhe des Helfers, erfolgt der Überfall, wobei ein für den Hund deutlich erkennbares Gerangel zwischen Hundeführer und Helfer stattfinden soll. Auf Anweisung des Körmeisters wird der Boxer freigelassen, um seinen bedrängten Hundeführer zu verteidigen. Er hat sofort in den Schutzarm zu beißen und festzuhalten, auch unter Bedrängen und Einwirkung von zwei Schlägen mit dem Softstock soll er seine Belastbarkeit beweisen.

Während dieses Ablaufs befindet sich der Körmeister nicht in unmittelbarer Nähe des in Deckung stehenden Helfers, sondern an einem Punkt, der ihm die Beobachtung aller Aktionen vom Festhalten bis zum Überfall gestattet.

Es folgt ein Fluchtversuch des Helfers. Der Helfer entfernt sich mindestens 50 Schritte von Hundeführer und Hund, wobei er nach etwa der Hälfte der Distanz in den Laufschritt übergeht. Der Helfer macht nun kehrt und zeigt eine deutliche Aggression in Form von Drohgebärden und Vertreibungslauten. Daraufhin wird der Hund dem Helfer entgegengeschickt.

Der Boxer darf sich durch die Drohgebärden und Vertreibungslaute nicht beeindrucken lassen, sondern soll mutig und konsequent in den Schutzarm beißen und auch unter Belastung festhalten. Auf Anweisung des Körmeisters bleibt der Helfer stehen, der Hund soll bei ihm bleiben bis er auf Zeichen des Körmeisters vom Hundeführer abgeholt wird.

Nach Beendigung der Kampfhandlungen muss sich der Boxer sofort wieder normal verhalten, d.h. in normaler Reizlage sein und sich anfassen lassen.


The character assessment in the breeding fitness test of the boxer club therefore consists of two parts. 

First, the condition of the nerves is checked during an unbiased test as well as during the measurement and the control of the teeth and eye color. According to the breed standard, the boxer should show himself benign, self-confident and with a medium temperament. For this, the boxer is on a loose leash to lead to the Körmeister, where he should move informally within a group. It is essential that he be touched by strangers on friendly approach. Fearful or aggressive boxers who can not be touched are excluded from further testing.

The weft test is performed in connection with the assessment of the movement. The dog is subjected to an extensive gait assessment on a leash; then it is cleared and two shots are fired from a distance of about 20 m at intervals (if necessary, three or four). The un-leashed boxer should behave indifferently; he may also be bullish, but not aggressive or fearful.

The nerve constitution can be observed throughout the test. If the boxer shows a significant nerve weakness, the exam is aborted.

The second part of the essential inspection consists in the Schutzhund Boxer from the review of the protective drive, courage and resilience. First, an attack on the dog handler takes place. The Schutzdiensthelfer is instructed by the Körmeister in a hiding place, while the dog handler gives his boxer to a neutral person for holding. Also, from the behavior of the dog while holding the Körmeister should make a picture of the nervous condition. The handler now moves in the direction of the helper, who is in cover around 30 to 40 steps away. In this way, the dog handler may call his dog and call attention. If the dog handler is at the level of the helper, the robbery will take place, with a dog handler and helper clearly recognizable for the dog. At the direction of the Körmeister, the boxer is released to defend his beleaguered handler. He has to immediately bite into the arm and hold, even under pressure and impact of two strokes with the soft stick he should prove his resilience.

During this process, the Körmeister is not in the immediate vicinity of the helper, but at a point that allows him to observe all the actions from detention to raid.

This is followed by an escape attempt by the helper. The helper moves away from the dog handler and the dog for at least 50 paces, after about halfway through the distance he walks into the running pace. The helper now turns around and shows a clear aggression in the form of threatening gestures and eviction sounds. Then the dog is sent to the helper.

The boxer should not be impressed by the threatening gestures and expelling sounds, but should bite boldly and consistently into the arm and hold on under stress. At the direction of the Körmeister the helper stops, the dog should stay with him until he is picked up by the dog handler at the sign of the Körmeister.

After completing the combat, the boxer must immediately behave normally again, i. be in normal stimulation and be touched.